CoVid-19 Risikoattest

Angehörige der Risikogruppe haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Dienstfreistellung samt Entgeltfortzahlung, wenn Homeoffice nicht möglich ist.

Arbeitnehmer in Bereichen der kritischen Infrastruktur haben keinen Anspruch. Der Arbeitgeber muss Ihren Arbeitsplatz dementsprechend ändern.
  • Die Definition der Risikogruppe erfolgt durch eine vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und vom Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend einzurichtende Expertengruppe.
  • Die Zuordnung des einzelnen Arbeitnehmers erfolgt durch den Krankenversicherungsträger bzw. dem behandelnden Arzt
  • Der behandelnde Arzt hat die Risikosituation eines Betroffenen zu beurteilen und gegebenenfalls ein Attest über dessen Zuordnung zur COVID-19-Risikogruppe auszustellen (COVID19-Risiko-Attest).
  • Durch Vorlage des COVID19-Risiko-Attests beim Arbeitgeber hat der Betroffene, Anspruch auf Freistellung und Fortzahlung des Entgelts, außer
  1. er kann seine Arbeitsleistung in der Wohnung erbringen (Homeoffice) oder
  2. die Bedingungen für die Arbeit in der Arbeitsstätte können durch geeignete Schutzmaßnahmen so gestaltet werden, dass eine Ansteckung mit COVID-19 mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen ist; dabei sind auch Maßnahmen für den Arbeitsweg mit einzubeziehen. Schutzmaßnahmen können Abstandhalten, Handhygiene, die Bereitstellung eines Einzelbüros, Vorgaben für die Nutzung von Liften und sonstigen betrieblichen Einrichtungen, die sichere Gestaltung des Arbeitswegs, etc. sein. Empfohlen wird bei der Festlegung dieser Schutzmaßnahmen die Expertise der Präventivfachkräfte heranzuziehen.

Im Falle einer Freistellung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe hat der Arbeitgeber Anspruch auf Erstattung des geleisteten Entgelts sowie der Dienstgeberanteile am Sozialversicherungsbeitrag, Arbeitslosenversicherungsbeitrag und sonstigen Beiträgen. Der Antrag auf Ersatz ist spätestens sechs Wochen nach dem Ende der Freistellung beim Krankenversicherungsträger einzubringen.

Maskenbefreiungsattest

Die ärztlichen Bestätigung der Unzumutbarkeit des Tragens einer FFP2 Maske ist nur in sehr wenigen Fällen möglich. Aufgrund von Missbrauch und Falschausstellung werden Atteste genauestens kontrolliert, weshalb wir uns – so wie auch zuvor – ganz strikt an die Vorgaben halten.

Die FFP2-Maske ist als Präventionsmaßnahme von der Regierung vorgeschrieben. Die ärztliche Bestätigung der Unzumutbarkeit des Tragens dieser muss medizinisch gut begründet sein. Sie erfolgt im Regelfall durch den Arzt für Allgemeinmedizin. In Abstimmung mit den medizinischen Fachleuten des Krisenstabes der BH Linz Land wurden folgende Gründe für eine Unzumutbarkeit festgelegt, die entweder durch den Hausarzt oder Facharzt bestätigt werden müssen:

  • Angst und Panikstörung (wir benötigen hierfür eine fachärztliche aktuelle Stellungnahme)
  • Klinisch relevante obstruktive oder restriktive Ventilationsstörung (fachärztliche Stellungnahme bzw. Lungenfunktionstest)
  • Dermatologische lokale Unverträglichkeit (Attest kann nur zeitlich befristet ausgestellt werden)

In Ordinationen/Krankenhäuser ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass Patient/-innen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

In unserer Ordination trennen wir Personen räumlich, die nur einen Mund-Nasen-Schutz oder Faceshield tragen von anderen Patient/-innen. Bitte kontaktieren Sie uns vor der Terminvereinbarung, wenn dies für Sie aufgrund medizinischer Diagnosen der Fall ist und es für Sie unmöglich ist für den kurzen Aufenthalt  im Warteraum mit anderen Patient/-innen eine FFP2 Maske zu tragen. Denken Sie unbedingt an eine Terminvereinbarung, damit die Wartezeit so kurz wie möglich ist. Die Abnahme des Mund-Nasen-Schutzes ist nach Rücksprache mit dem Arzt im Ordinationsraum möglich.
Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber Mitarbeiter/-innen, Schwangeren, Kindern und Patient/-innen sehr ernst und möchten nicht, dass Sie sich in unserer Ordination anstecken, daher machen wir von unserem Hausrecht Gebrauch.